Handwerk
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Zugluft kostet Wärme. Vieles lässt sich mit einer neuen Dichtung selbst beheben.
Zieht es an Fenster oder Haustür, geht Wärme verloren und der Wohnkomfort leidet. Die gute Nachricht: Vieles lässt sich mit wenig Geld und etwas Geschick selbst beheben – oft reicht schon eine neue Dichtung.
Ein einfacher Test verrät, wo es zieht: Klemmen Sie ein Blatt Papier zwischen Rahmen und Flügel und schließen Sie das Fenster. Lässt sich das Blatt leicht herausziehen, ist die Stelle undicht. Wiederholen Sie den Test an mehreren Punkten rundum – auch an der Haustür.
Lässt sich ein Fenster nicht mehr dicht bekommen, ist verzogen, klemmt oder bildet innen Tauwasser am Glas, ist bei einem Alter über rund 20 Jahren ein Austausch zu erwägen. Moderne Fenster mit Dreifachverglasung sind deutlich dichter und dämmen besser – der Austausch ist aber ein Sanierungsthema für Fachbetriebe.
Eine dichtere Hülle hat eine Kehrseite: Die Feuchtigkeit kann nicht mehr durch undichte Fugen entweichen. Deshalb nach dem Abdichten oder einem Fenstertausch bewusst stoßlüften – bei größeren Maßnahmen schreibt der Gesetzgeber sogar ein Lüftungskonzept vor. So bleibt die Wohnung dicht und schimmelfrei.
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