Sanieren
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Übers Dach geht viel Wärme verloren. Welche Dämmung wann passt – und was gefördert wird.
Über ein ungedämmtes Dach entweicht viel Wärme – es ist einer der größten Schwachpunkte am Haus. Eine Dämmung senkt die Heizkosten, verbessert den Wohnkomfort und ist in Teilen sogar vorgeschrieben. Welche Lösung passt, hängt davon ab, wie Sie den Dachraum nutzen.
Bleibt der Dachboden ungenutzt, ist die Dämmung der obersten Geschossdecke die günstigste und schnellste Lösung – oft an einem Wochenende und teils in Eigenleistung machbar. Soll das Dachgeschoss zum Wohnraum werden, wird die Dachschräge gedämmt. Das ist aufwendiger, schafft aber zusätzliche Fläche.
Für ungedämmte oberste Geschossdecken gibt es eine gesetzliche Nachrüstpflicht mit Ausnahmen – etwa, wenn ein Mindestwärmeschutz bereits erfüllt ist. Fachlich entscheidend ist die luftdichte Ebene mit Dampfbremse: Ohne sie dringt Feuchtigkeit in die Konstruktion und kann Bauschäden verursachen. Mitgedacht gehört auch der sommerliche Hitzeschutz.
Die Kosten hängen stark von Methode, Dämmstoff und Gebäude ab – die Dämmung der obersten Geschossdecke ist deutlich günstiger als eine komplette Dachdämmung. Für energetische Maßnahmen gibt es Bundesförderung (BEG); Voraussetzung ist in der Regel die Einbindung einer Energieeffizienz-Fachperson. Der Förderantrag muss vor der Beauftragung gestellt werden.
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